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Donnerstag ist Kinotag

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Dieser Film hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht um die deutschen Kinos zu kommen. In den Staaten konnte man den Film schon seit Ende July sehen und seit dem steht in den Kinos mindestens ein “kleiner” Papprobotter rum. Wall-E steht für Waste Allocation Lift Loader, Earth-Class und genau das ist es, was der putzige Protagonist des Films Tag ein, Tag aus macht: Müll sammeln.

Wall-E ist ein Disney-Film für den sich die Pixar Animation Studios verantwortlich zeigen. Das kann man dem Film auch ansehen. Er passt genau in die Ecke, wie zu besten “Shrek-Findet Nemo-Cars-Toy Story” zeiten. Trotzdem enthällt der Film eine tiefere Moral versteckt, die schön kinderfreundlich verpackt wurde. Natürlich darf auch die Disney-typische Gefühlsduselei nicht fehlen. Und fühlende Roboter oder Maschienen mit menschlichen Zügen waren ja schon nicht selten Themen cineastischer Werke.

Ich mag den kleinen Kerl, nicht zuletzt auch wegen des gesellschaftskritischen Einschlags des Films.

Jungfrau Maria 3000

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Und wieder ein cineastisches Thema. Gleich vorweg: Der Film ist ziemlich dünn. Irgendwie kommt den ganzen Film über keine richtige Stimmung auf. Das könnte vielleicht daran gelegen haben, dass in der 17:45 Uhr Vorstellung nur 3 weitere Besucher mit mir gesessen haben. Für meinen Geschmack aber macht der Film viel zu wenig aus den vielen guten Ansätzen die er hat. Er wirkt sehr oberflächlich und die Handlung bleibt irgendwie außen vor.
Vin Diesel als Söldner Toorup soll ein Mädchen (eine durchaus ansehnliche Mélanie Thierry) aus dem sibierischen Rußland in die USA nach New York schmuggeln. Das ganze spielt in der nahen Zukunft mit einer Priese Endzeit und Apokalypse garniert. Das Ende ist extrem offen und unbefriedigend. Ich befürchte ja, wenn der Film nur durchschnittlich erfolgreich wird, dass es dann eine Fortsetzung geben wird. Ein Prequel würde der Story aber viel besser passen, denn warum Toorup in Rußland lebt, warum er in den USA gesucht wird und viele andere Detailfragen bleiben einfach ungeklärt. In dem Film tauchen 3 unterschiedliche Parteien auf, die alle Interesse an dem Mädel haben. Warum wird aber nur kurz erzählt. Das ist ein gutes Beispiel für die wenigen Visualisierungen im Film. Wichtige Details werden von den Protagonisten nur kurz erzählt oder beiläufig fallen gelassen. In einer Szene flüchten sie auf ein Uboot das sich vor einem Spionage-Satteliten versteckt. Diese ominöse Gefahr sieht man aber nicht ein einziges mal. Hier kommt gar kein Gefühl für die drohende Gefar auf. Wer also den entscheideneden Satz, dass es einen bösen Satteliten gibt, nicht mitbekommt wundert sich den Rest des Films über warum auf einmal alle so panisch reagieren…

Ich habe schon viel zu viel von der Handlung erzählt. Meine Empfehlung erhällt der Film nicht! Daran ist aber nicht die “Coole Sau” Diesel schuld, sondern eher das Storyboard oder der Regisseur. Daran kann auch die hübsche Aurora nichts ändern ;)

Got Smart?

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Also an dem Film würde ich ja am liebsten kein Gutes Haar lassen. Get Smart reiht sich in die Verarschungsfilme eine, genau wie Superhero Movie. Kann aber garnichts. Mir kam es stellenweise so vor, als versuche man Verarschungsfilme zu verarschen (Austin Powers). Total misslungen.

Der Film selbst ist total flach und anspruchslos. Bei den Filmverarschungen beschränkt sich der Film auf die gesamte James Bond Serie. Das macht ihn nicht besser, nur langweiliger, denn Austin Powers konnt das besser und hatte die hochkarätigere Besetzung. Ein Blödelfilm auf den man gerne hätte verzichten können.

Doch das ist noch nicht alles. Nicht nur das man die Filmplakate und Wallpaper total lieblos zusammengephotoshoped hat, die Homepage zum Film nervt darüberhinaus total mit einem James Bond angehauchten Hintergrundgeplärre.

Und am Ende trifft es die Franzosen

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Der Titel kann ja alles mögliche bedeuten. Das Filmplakat zeigt eine Endzeitszene wie aus einem Postapokalyptischen Science-Fiction-Streifen. Viel wichtiger als die leeren Autos, die entfernt von der Stadt auf der Straße stehen, ist das viele Gras links und rechts von der Straße. Ich will natürlich nicht petzen, worum es im Film geht, nur so viel sei gesagt, laut IMDb hat der Film Arbeitstitel wie The Green Effect oder Green Planet gehabt. Diese Titel sind aber am Ende wohl viel zu verräterisch gewesen, weswegen man sich für einen viel mystischeren Filmtitel entschieden hat. Natürlich läßt der Untertitel auch viel Gedankenspielraum: “We’ve Sensed It. We’ve Seen The Signs. Now… It’s Happening.”
Im Grunde genommen hätte man mit diesem Titel auch jeden anderen Thriller aufmachen können.

Es ist kein Action-Film, soviel darf ich wohl sagen. Auf mich hat er zwischendurch sehr langatmig gewirkt. Der Film soll aber mehr zum Nachdenken anregen und erinnert mich an Right At Your Door von vor zwei Jahren. Für mich eher ein durchschnittliches Machwerk.